top of page

DIE WELT IST NICHT IMMER DAS PROBLEM. MANCHMAL IST ES DEINE BRILLE.

vor 11 Minuten
6 Min. Lesezeit

Symbolbild für Klarheit und innere Balance – Glas Wasser mit Licht und Schatten

Was, wenn nicht die Welt schlecht ist - sondern DEIN blick darauf?


Was mir ein Kaffee in Salzburg über Glück, Gelassenheit und unseren Blick auf das Leben gezeigt hat.


«Wenn ich glücklich bin, finde ich an der Welt nichts auszusetzen.» – Sri Chinmoy - zugeschrieben

Holy Moly. Ein einziger Satz. Und plötzlich beginnt das grosse Gedankenkarussell.


Kennst du diese Tage, an denen dich einfach ALLES nervt?


Der Mensch vor dir an der Kasse. Die Kollegin, die wieder einmal anders tickt.

Der Partner, der deine Gedanken offenbar immer noch nicht lesen kann.

Und dann kommt auch noch der Bus zu spät.


Jesas Schorsch. Was ist eigentlich los mit dieser Welt?


Oder vielleicht sollten wir uns gelegentlich eine ganz andere Frage stellen:


Was, wenn nicht immer die Welt das Problem ist – sondern unsere BRILLE, durch die wir sie betrachten?


Ein Kaffee in Salzburg. Eine kleine Karte. Ein ziemlich grosser Mindset Shift.

Manchmal braucht es keine grossen Ereignisse, keine spektakulären Erkenntnisse und schon gar keinen weiteren Selbstoptimierungs-Marathon. Manchmal reicht ein Kaffee.


Bei einem Besuch in Salzburg führte mich mein Weg ins Café The Heart of Joy. THX für die Empfehlung Dagmar. <3 Ein Ort, der schon mit seinem Namen neugierig macht.

Dort begegnete mir auf einer kleinen Karte ein Gedanke des spirituellen Lehrers Sri Chinmoy: «Wenn ich glücklich bin, finde ich an der Welt nichts auszusetzen.»


Ein paar Worte. Unscheinbar. Und trotzdem ziemlich kraftvoll. Ich begann darüber nachzudenken, wie oft wir Menschen – mich eingeschlossen – etwas auszusetzen haben.

An anderen. An Situationen. An Umständen. Am Leben. Und wie häufig wir glauben, dass sich zuerst im Aussen etwas verändern müsste, damit es uns im Inneren besser geht.


Holy Moly. Was für ein spannender Brain-Shizzel! Denn vielleicht liegt zwischen unserem Erleben und unserem Glück manchmal nur ein kleiner Perspektivenwechsel.


Wer war eigentlich Sri Chinmoy?

Sri Chinmoy (1931–2007) war ein spiritueller Lehrer, Poet, Musiker, Künstler und Athlet, der sich intensiv mit Meditation, innerem Frieden und persönlicher Entwicklung beschäftigte. Geboren in Bengalen, im heutigen Bangladesch, verbrachte er viele Jahre im Sri Aurobindo Ashram in Indien. Ab 1964 lebte er in New York und widmete sein Leben der Vermittlung von Frieden, Bewusstsein und Selbsttransformation. Seine Philosophie beschäftigte sich unter anderem mit der Kraft des Herzens, innerer Zufriedenheit und der Möglichkeit, über persönliche Grenzen hinauszuwachsen. Und genau darum geht es auch bei diesem kleinen Gedanken aus Salzburg.


Nicht darum, eine perfekte Welt zu erschaffen. Sondern darum, bewusster mit einer unperfekten Welt umzugehen.


PERSPEKTIVWECHSEL IM ALLTAG – SAME WORLD. DIFFERENT MINDSET.


Jetzt drehen wir den Gedanken einmal um.


«Wenn ich unglücklich bin, finde ich ständig etwas auszusetzen.»


Kommt dir bekannt vor?

Das Restaurant hat dein Lieblingsgericht nicht mehr auf der Karte.

Der Bus fährt nicht dann, wann DU ihn brauchst.

Die Kollegin soll endlich rücksichtsvoller werden.

Dein Partner sollte doch langsam wissen, was du erwartest.

Und überhaupt könnten sich die Menschen um dich herum ruhig ein bisschen mehr Mühe geben.


Glory Hallelujah. Ganz schön viele Erwartungen an die Welt, oder?


Und hey, no shame, no blame. Auch ich kenne diese Gedanken. Die spannende Frage ist jedoch nicht, ob wir uns manchmal ärgern. Sondern: Warum machen wir unser inneres Wohlbefinden so häufig davon abhängig, dass das Aussen unseren Vorstellungen entspricht?


Wenn sich erst alle anderen verändern müssen, bevor wir zufrieden sein können, geben wir ihnen ziemlich viel Macht über unser eigenes Leben. Und genau hier beginnt unser Mindset Shift und Sh*t erwicht die Wahrheit kommt ans Licht.


Vielleicht braucht nicht jede Situation eine Veränderung. Manchmal braucht es einen PERSPEKTIVENWECHSEL. Denn zwischen dem, was passiert, und dem, wie wir darauf reagieren, liegt eine Möglichkeit, die wir im Daily Life gerne übersehen: BEWUSSTHEIT.


Ein Moment zum Innehalten. Ein Atemzug. Ein ehrlicher Blick auf die eigenen Gedanken.

Und plötzlich entsteht Raum für eine andere Reaktion. Nicht immer. Nicht sofort. Und ganz bestimmt nicht auf Knopfdruck. Dennoch mit etwas Übung immer öfter. YAY!!!


Frag dich doch mal: Will ich gerade wirklich etwas VERÄNDERN? Oder habe ich einfach nur etwas AUSZUSETZEN? Same Situation. Different Mindset.


Awareness statt Autopilot. Gelassenheit ist nicht Gleichgültigkeit.

An dieser Stelle kommt eine Lebensweisheit ins Spiel, die ich persönlich unglaublich wertvoll finde: das sogenannte Gelassenheitsgebet, das mit Reinhold Niebuhr verbunden ist.

«Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»

Was für eine kraftvolle Haltung. Denn Gelassenheit bedeutet nicht, alles gutzuheissen.

Sie bedeutet auch nicht, Ungerechtigkeit schweigend hinzunehmen, eigene Bedürfnisse zu ignorieren oder Probleme schönzureden.


Gelassenheit bedeutet, unterscheiden zu lernen.

Was liegt in meiner Verantwortung?

Was kann ich tatsächlich beeinflussen?

Und was darf ich akzeptieren, ohne mich innerlich daran aufzureiben?


Manchmal braucht es den Mut, etwas zu verändern.

Manchmal die Weisheit, etwas loszulassen.

Und manchmal schlicht die Erkenntnis, dass nicht jede Situation unsere emotionale Energie verdient.


LESS DRAMA. MORE INNER PEACE.


Warum Glück nicht bedeutet, ständig glücklich zu sein

Jetzt kommt ein wichtiger Punkt. Der Gedanke von Sri Chinmoy ist für mich keine Aufforderung, immer glücklich sein zu müssen. Holy Moly. Das wäre ja der nächste Selbstoptimierungs-Wahnsinn. Trauer, Wut, Angst, Enttäuschung und Frustration gehören genauso zum Menschsein wie Freude, Liebe und Zufriedenheit.


Glück bedeutet nicht, dass das Leben keine Herausforderungen mehr bereithält.

Es bedeutet auch nicht, dass wir uns unangenehme Gefühle wegmeditieren oder jeden noch so schwierigen Moment positiv umdeuten müssen. Vielmehr geht es darum, unsere Gefühle wahrzunehmen, ohne uns vollständig von ihnen steuern zu lassen.

Um Selbstverantwortung statt Schuldzuweisungen.

Um Akzeptanz statt permanentem Widerstand.

Um bewusstes Handeln statt automatischem Reagieren.


Nicht alles ist gut & nicht alles soll uns aus unserer Mitte werfen.

Und genau hier begegnen sich Yoga, Meditation, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Nicht als Flucht vor dem Leben.

Sondern als Praxis, um dem Leben bewusster zu begegnen.


Dein nächster Mindset Shift beginnt im Daily Life.

Du brauchst dafür weder einen perfekten Morgen noch eine einsame Berghütte oder zehn Tage Schweigen. Vielleicht beginnt er bereits beim nächsten kleinen Ärgernis.


Bevor du dich aufregst, probiere etwas aus:


1. STOP THE AUTOPILOT.

Halte kurz inne. Atme bewusst. Nimm wahr, was gerade in dir passiert.


2. CHECK YOUR MIND.

Was genau stört mich? Ist es die Situation selbst – oder meine Erwartung, wie sie sein sollte?


3. CHOOSE YOUR RESPONSE.

Kann ich etwas verändern? Dann werde aktiv.

Kann ich es nicht verändern? Dann prüfe, ob du die Situation annehmen oder deine Aufmerksamkeit bewusst anders ausrichten kannst.


Das klingt simpel. Ist es theoretisch auch. Nur unser wunderbar kompliziertes Mind-Shizzel macht daraus gelegentlich eine abendfüllende Drama-Produktion.


Und genau deshalb braucht Bewusstsein Übung. Immer und immer wieder.


Was mir dieser kleine Moment in Salzburg mitgegeben hat?

Ein Chai Schoko Latte. Eine Karte. Und eine Erkenntnis, die mich seither immer wieder begleitet: Wir verbringen erstaunlich viel Zeit damit, die Welt nach unseren Vorstellungen verändern zu wollen. Dabei vergessen wir gelegentlich, dass wir auch unseren eigenen Blick hinterfragen dürfen.


Vielleicht brauchen wir nicht immer bessere Umstände.

Vielleicht brauchen wir manchmal mehr Dankbarkeit für das, was bereits da ist.

Mehr Verständnis für das, was andere bewegt.

Mehr Gelassenheit gegenüber dem, was wir nicht kontrollieren können.

Und mehr Mut, dort Verantwortung zu übernehmen, wo wir tatsächlich etwas verändern können.


Denn manchmal verändert sich nicht die Welt. Sondern unsere Beziehung zu ihr.


Mein MIND CANDY

«Glück ist die Brille, durch die wir die Welt neu sehen. Manchmal verändert ein Perspektivenwechsel mehr als tausend Versuche, das Aussen zu verändern.»


Same World. Different Mindset. Less Judgement.

More Awareness. Less Resistance. More Inner Peace.


💬 Community Call & Soul Connection

Dieser Blog ist kein Fingerzeig. Er ist ein Reminder – auch an mich selbst. Er ist aus einem kleinen Moment entstanden, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Und vielleicht hast du beim Lesen ebenfalls an eine Situation gedacht, in der du dich über etwas geärgert hast, das du gar nicht verändern konntest. Auch ich tappe immer wieder in solche Gedankenmuster. Auch ich darf innehalten, hinterfragen und umlernen.


Denn Persönlichkeitsentwicklung ist kein Ziel, das wir irgendwann erreichen. Sie ist eine lebenslange Praxis. Wir schreiben über Themen, die uns wirklich bewegen. Über Begegnungen im Daily Life, unsere eigenen Mind-Shizzel, Learnings & Shifts. Dieser Blog ist kein Lehrbuch. Er ist eine Einladung, gemeinsam bewusster zu werden.


Und jetzt interessiert mich deine Perspektive: Was bringt dich im Alltag manchmal völlig unnötig aus deiner Mitte? Und welcher Mindset Shift hat dir bereits geholfen, gelassener damit umzugehen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.


Miteinander. Füreinander. Gemeinsam.

Nicht wertend. Sondern menschlich, ehrlich und verbunden.


HEY, BY THE WAY … A LITTLE SOUL REMINDER.

Unser Körper reagiert nicht nur auf das, was uns passiert. Sondern auch darauf, wie wir mit den Dingen umgehen. Ein angespannter Gedanke, ein flacher Atem, hochgezogene Schultern – manchmal spüren wir unseren inneren Widerstand längst körperlich, bevor wir ihn bewusst erkennen. Vielleicht ist genau JETZT ein guter Moment, innezuhalten.

Bewusst zu atmen. Dich zu bewegen. Wieder bei dir anzukommen. Nicht, um die Welt auszublenden. Sondern um ihr mit mehr Klarheit, Gelassenheit und Bewusstsein zu begegnen.


Join our Tribe. Alone we think – together we understand.


SEE YOU @ 6th Sense Yoga Souls.

Your place for Body and Mind to make your Soul shine.


Namasté


Melitta und deine 6th Sense Yoga Souls Family


Bildnachweis: Das für diesen Blogbeitrag erstellte Visual wurde mit künstlicher Intelligenz (OpenAI ChatGPT) generiert und dient der symbolischen Illustration des beschriebenen Perspektivenwechsels. Abgebildete Personen und Situationen sind fiktiv.



BODY WORK and MINDSET SHIFT | UMDENKEN WORKSHOP
CHF 222.00
31. Oktober 2026, 09:00–16:30 UhrSankt Margrethen
Jetzt anmelden

Classic Hatha Yoga
Plan only
1 Std.
Jetzt buchen

Vinyasa Yoga Flow
Plan only
1 Std. - 1 Std. 30 Min.
Jetzt buchen


Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page